Die Mozilla Foundation hat am heutigen Dienstag die Version 14 des beliebten Internet-Browsers “Firefox” herausgebraucht. Die größen Änderungen finden sich in der Darstellung der Adresszeile.

Das Favicon einer geöffneten Webseite wird jetzt nicht mehr neben der URL angezeigt, stattdessen erscheint dort im Normalfall eine unauffällige Weltkugel. Dies soll verhindern, dass Adressen mittels bestimmten Icons Sicherheit vortäuschen können. Webseiten lassen sich aber dennoch auf einen Blick erkennen, da das Favicon weiterhin im Tab angezeigt wird. Neben der Weltkugel treten noch drei weitere Statusanzeigen in Kraft: Ein graues Warndreieck weist auf eine Webseite mit sowohl sicheren als auch ungeschützten Inhalten hin. Sobald ein graues Schloss erscheint, ist die Webseite mit SSL geschützt. Das grüne Schloss steht für die höchste Sicherheitsstufe “SSL-Verbindung mit Extended-Validation-Zertifikat”, das strengen Vergabekriterien unterliegt.

Firefox 14.0.1 bringt außerdem das Feature “Inline Auto-Complete” mit. Dies war schon in älteren Versionen enthalten, ist allerdings jetzt standardmäßig aktiviert. Bei der Eingabe einer Webseite versucht Firefox, nach jedem Buchstaben den besten Treffer zu ermitteln. Angeboten werden auf diese Weise aber nur die Hauptdomain und keine Unterseiten. Wer weiterhin lieber die alte Firefox-Suche verwendet, kann Inline Auto-Complete mit der Eingabe von “about:config” und einem Doppelklick auf den Wert “browser.urlbar.autoFill” ausschalten.

Noch gänzlich versteckt ist das zukünftige Download-Panel. Selbst, wenn Sie es manuall aktivieren, bleibt es zunächst unsichtbar. Erst, wenn eine Übertragung aktiv ist, erscheint am rechten Rand der Menüzeile ein Fortschrittsbalken samt Countdown. Klicken Sie darauf, erhalten Sie genauere Informationen zu den aktuellen Downloads. Um das Feature schon jetzt zu aktivieren, rufen Sie erneut die about:config-Seite auf und suchen den Eintrag “browser.download.useToolkitUI“. Setzen Sie diesen Wert per Doppelklick auf “false“, wird ab sofort das neue Download-Panel verwendet.

Die fertige Version des Internet-Explorer-Konkurrenten Firefox 12 steht seit dem Wochenende offiziell zum Download bereit. Mozilla gibt jedoch nicht alle Neuerungen standardmäßig frei.

Am letzten Wochenende hat Mozilla endlich die Final Version des Open-Source-Browser Firefox 12 freigegeben. Sie funktioniert unter Windows, Mac OS X und Linux. Die wichtigste Neuerung offenbart Firefox bereits bei der Installation. Mit dem neuen “Update-Manager” werden Aktualisierungen automatisch im Hintergrund durchgeführt, ohne dass der Nutzer eingreifen muss. Diese Funktion kann jedoch auf Wunsch auch im Optionsmenü deaktiviert werden. Weiterlesen »

Das Bürger-CERT empfiehlt ein Update auf Java 6 Update 31 oder Java 7 Update 3.

Die Ausnutzung von kritischen Schwachstellen alter Java-Versionen hat in letzter Zeit rasant zugenommen. Aktuell gefährdet eine kritische Schwachstelle (CVE-2012-0507) sowohl Mac- als auch Windows-Nutzer. Eine Ausnutzung der Schwachstelle ist bereits über den Besuch von manipulierten Webseiten möglich.

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Mit kleiner Verspätung hat Mozilla den Internet-Browser Firefox 11 veröffentlicht. Dieser enthält neue Entwicklerwerkzeuge, synchronisiert Erweiterungen über mehrere Rechner und unterstützt Googles HTTP-Nachfolger SPDY.

Neue & verbesserte Entwicklerwerkzeuge:

Der mit Firefox 10 eingeführte Page Inspector erhält eine 3D-Ansicht, die die Struktur einer Website dreidimensional darstellt. So sind tiefe Verschachtelungen leicht erkennbar. Die Funktion stand bisher über die Firefox-Erweiterung Tilt zur Verfügung.
Der Style Editor ermöglicht, CSS-Dateien einer Seite zu verändern, so dass die Änderungen direkt in der Website erscheinen. Anschließend können die so veränderten CSS-Dateien gespeichert werden.

SPDY-Unterstützung:

Außerdem kann in Firefox 11 das von Google entwickelte Protokoll SPDY aktiviert werden, was zu kürzeren Ladezeiten von Websites führen soll. Allerdings muss SPDY auch auf Serverseite unterstützt werden und das ist bislang bis auf wenige Ausnahmen nur bei Googles Websites der Fall.

Synchronisation:

Erweiterungen kann Firefox 11 mit der integrierten Synchronisationsfunktion über mehrere Rechner abgleichen. Nutzer müssen diese Funktion aber explizit in den Synchronisationseinstellungen aktivieren.
Das für Umsteiger von anderen Browsern in Firefox enthaltene Migrationswerkzeug unterstützt künftig auch Google Chrome, so dass Daten und Einstellungen auch aus Chrome übernommen werden können.

HTML 5:

Firefox 11 bietet auch eine erweiterte HTML5-Unterstützung: So ist der Zugriff auf komplette HTML-Elemente mittels element.outerHTML möglich und die Quelltextansicht des Browsers nutzt in der neuen Version den HTML5-Parser, um die Syntax hervorzuheben. Die Bedienelemente für HTML5-Video wurden überarbeitet.
Zudem wird die noch nicht standardisierte CSS-Eigenschaft text-size-adjust unterstützt, die die Lesbarkeit normaler Webseiten auf kleinen Displays verbessern soll. XmlHttpRequest kann nun auch HTML parsen und in IndexDB lassen sich Dateien speichern.

NoScript:

Zusätzlicher Schutz für Ihren Browser: NoScript erlaubt das Ausführen von JavaScript, Java (und anderen Plugins) nur bei vertrauenswürdigen Domains Ihrer Wahl (z.B. Ihrer Homebanking-Website). Der auf einer Positivliste basierende präventive Ansatz zum Blockieren von Skripten verhindert das Ausnutzen von (bekannten und unbekannten!) Sicherheitslücken ohne Verlust an Funktionalität. Diese Browser-Erweitung sollte auf keinem System fehlen: